Bugspriet - Takelage
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Ein kleines maritimes Lexikon ...

... wird ständig erweitert, bis es irgendwann ein grosses maritimes Lexikon geworden ist.

• Schiffbau, Seefahrt und Maritimes von A bis Z

Aufgeien Segel werden mit den Geitauen zur Mitte hin zusammengezogen
Backbrassen Rahen so stellen, daß der Wind von vorn in die Segel fällt, um dem Schiff die Fahrt zu nehmen.
Backen Vortopp Wind kommt von vorn auf die Segel
Balje Breite flache Schüssel aus Holz.
Beidrehen Wenn es wegen Sturm nicht mehr möglich ist, den Kurs zu halten, wird das Schiff so gelegt, daß es mit Wind und See treibt.
Brassen Die Rahsegel so stellen, daß sie den Wind am besten ausnützen
c
Decksjunge Matrosenlehrling im 1. Lehrjahr
Draggen Anker mit 4 Armen
Etmal Tagesdistanz von 24 Stunden, gemessen von Mittag zu Mittag
Faden Englisches Längenmaß (1 Faden = 1,83 Meter)
Fock Unterstes Segel am Fockmast
Fregatte Segelschiff mit Vollschifftakelung
Fuß Englisches Längenmaß (1 Fuß = 30,5 cm)
Gangspill Mit Muskelkraft betriebene Winde z.B. zum Anker einholen
Halsen Segelmanöver der Rahsegler beim Kreuzen gegen den Wind
Hellegat Raum zum Aufbewahren
Huk Landspitze
i
j
Kadett Offiziers-Anwärter, der mit höherer Schulbildung die Schiffsoffiziers-Laufbahn anstrebte
Kalmen Gebiet umlaufender Winde zwischen NO- und SO-Passat
Kampanje Achterdeck, Hütte, hinterer Decksaufbau
Koppelort, koppeln Rechnerisches Ermitteln des Schiffsstandorts, wenn astronomische Navigation aufgrund Schlechtwetter nicht möglich war
Kuttergast /-gasten Bootsbesatzung
Last Vorratsraum
Lenzen/ Lenzpumpe Leerpumpen
LI Leitender Ingenieur
Loggen Geschwindigkeitsfeststellung
Loten Ermitteln des Schiffsstandorts mittels Lot. Älteste bekannte Navigationsmethode, schon in und vor der Bibel erwähnt.
Mars Unterste Plattform im Mast; dient zur seitlichen Abstützung der Marsstenge.
Mugg Trinkgefäß
Musterung Antreten zum Appell
Netto-Register-Tonnen Im Gegensatz zur Brutto-Registertonne - nur der "verdienende" Teil des Schiffes
o
Pantry Anrichte / Küche
Politikus Schöpfkelle für die Suppe
Poop Achterdeck
Posten verfangen Wachen ablösen
Quartermaster/Quartermeister Steurer, qualifizierter Matrose
Rah / Rahe Aufnahme der Segel, quer zum Mast
Rigging Takelage
Routine Tagesdienstplan
Saling Oberes Gerüst am oberen Teil der Marsstenge, dient zum Ausspreizen der Oberwanten und Pardunen
Schwojen Hinter dem Anker in Wind und Wasser sich bewegendes Schiff
Seeturn Zeit von Hafen zu Hafen
Skipper Schiffer, Kapitän
Slippen Lösen, losmachen
Spillspake Holzbalken um das Gangspill zu drehen
Sqare-Rigger Rah-getakeltes Schiff
Stilltengürtel siehe Kalmen
Stritschen Steifholen von Tauen beim Segeln
Topp Mast, Mastspitze
Unterschlagen Segel an der Rah befestigen
Verschalken Die Luke mit Segeltuchpersenning und Holzkeilen fest verschliessen
Verschanzung Fest Reling, hochgezogene Bordwand
Wanten Taue zur seitlichen Abstützung des Mastes
WO Wach-Offizier
WOZ Wahre Ortszeit, wird täglich neu berechnet
Wriggen Vorwärtsbewegen eines kleinen Bootes mit nur einem Riemen
x,y
z
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

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